Folgeschwangerschaft

Folgeschwangerschaft Schwanger nach TotgeburtFolgeschwangerschaft

Am liebsten wäre ich sofort nach meiner Fehlgeburt wieder schwanger geworden. Ich nahm an, dass das den Verlust meines Kindes kompensieren würde. Leider stellte sich eine Folgeschwangerschaft bei mir nicht so schnell ein, wie ich es mir gewünscht hatte.

Mein Zyklus stellte sich genau 4 Wochen nach meinem operativen Eingriff wieder ein, worüber ich mich sehr freute, denn die Hormonschwankungen davor waren sehr anstrengend. Mein Körper war voll von Hormonen und meine Laune wechselt quasi stündlich. Ich konnte mich selbst nicht mehr leiden. Ich fragte meine Freundin, wie das mit den Hormonen nach der Schwangerschaft sei, ob sie das auch als sehr anstrengend empfunden hätte. Ja, bestätigte sie mir, es wäre sehr anstrengend gewesen. Aber sie, Mutter von drei gesunden Kindern, hätte die Schwankungen nicht als so störend empfunden. Sie sagte: „Ich konnte, im Gegensatz zu dir, meine Kinder in die Arme nehmen!“ Ich war froh über ihre Rückmeldung und die Bestätigung, dass diese Schwankungen ganz normal sind.

Nun war es mein größter Wunsch erneut schwanger zu werden. Ich kontrollierte meinen Zyklus und befragte meine Frauenärztin nach dem besten Zeitpunkt für eine Befruchtung. Was ich aber ganz aus den Augen verlor war meine Angst. Auf der einen Seite wünschte ich mir schnell wieder schwanger zu werden und ein gesundes Kind zu bekommen, auf der anderen Seite hatte ich Sorge, dass ich erneut eine Fehlgeburt erleiden könnte. Ich tat alles um mich von meinen Ängsten und Sorgen abzulenken; aber dies tat ich unbewusst.

Nach einiger Zeit realisierte ich, dass ich auf meine Emotionen schauen musste, sie bearbeiten sollte, damit ich wieder schwanger werden kann. Ich bekam auch oft zu hören, dass ich mich nicht so drauf versteifen und den „Kopf ausschalten“ sollte. Leichter gesagt als getan… Ich habe intensiv an mir und meinen Ängsten gearbeitet; habe meinen Trauerprozess durchlebt und „abgeschlossen“.

Oft stellt sich der Wunsch für eine erneute Schwangerschaft schnell ein; manchmal dauert es eine Weile. Geben Sie sich, Ihrem Körper und Ihren Emotionen die Zeit, die Sie benötigen. Bitte versuchen Sie nicht eine Folgeschwangerschaft zu „erzwingen“. Ihr Körper und Ihre Psyche haben durch den Verlust Ihres Kindes einiges durchgemacht; geben Sie sich Zeit für die Heilung.

Folgeschwangerschaft – Zeit der widersprüchlichen Gefühle

Herzlichen Glückwunsch!!! Sie haben sich Ihren Wunsch erfüllt und Sie sind schwanger. Ich freue mich sehr für Sie! Bitte genießen Sie nun jeden Moment Ihrer Schwangerschaft! Aber das fällt leider gar nicht so leicht, denn Sorgen und Ängste mischen sich unter die Glücksgefühle der Schwangerschaft.

Sie haben Sorge, dass Sie nochmals Ihr Kind verlieren könnten; Sie haben Angst, dass Ihr Kind nicht gesund sein könnte. Das ist verständlich, aber ich rate Ihnen sich auf Ihre Glücksgefühle und Ihre Freude zu konzentrieren.

Auch wird es Tage geben, an denen Sie Ihre Schwangerschaft mit Ihren bereits erlebten Erfahrungen vergleichen: Schwangerschaftswoche, Größe und Gewicht des Kindes, Untersuchungstermine, Entbindungstermin, …..

Bleiben Sie im Vertrauen mit sich und Ihrem Körper! Genießen Sie Ihre Schwangerschaft in vollen Zügen! Verdrängen Sie aufkommende negative Emotionen aber bitte nicht; nehmen Sie diese wahr und geben Sie ihnen Raum. Wenn Sie sich Sorgen machen, suchen Sie Ihren Gynäkologen auf. Gerne stehe auch ich Ihnen zur Seite; nehmen Sie Kontakt zu mir auf. 

Schwangerschaftsanzeichen SchwangerschaftssymptomeSchwangerschaftsanzeichen / Schwangerschaftssymptome

Die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft machen sich bei einigen Frauen schon vor dem Ausbleiben der Regelblutung bemerkbar:

  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Ausfluss
  • Spannungsgefühl und Berührungsempfindlichkeit in den Brüsten,
  • Schwindel
  • Hormonelle Veränderungen
  • Vermehrter Harndrang
  • Heißhunger
  • Ekel vor bestimmten Speisen, Gerüchen und Genussmitteln (Zigaretten, Alkohol)
  • Veränderte Körpertemperatur

Trotz einer Schwangerschaft ist es möglich, dass noch leichte Regelblutungen oder Schmierblutungen auftreten können. Schwangerschaftstest sind heute recht gut. Wenn der Test positiv ausfällt ist davon auszugehen, dass eine Schwangerschaft besteht. Allerdings kann der Test, trotz vorliegender Schwangerschaft, auch noch falsch negativ ausfallen. Die Menge des Schwangerschaftshormons im Urin war dann noch nicht hoch genug. Der Gynäkologe kann mithilfe einer Ultraschalluntersuchung die Schwangerschaft aber schon feststellen.

Ich bin für Sie da; nehmen Sie Kontakt zu mir auf!

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