Trauerarbeit

Auf und ab… auf und ab… Die Trauer verläuft häufig wellenförmig… Stärken nutzen und Schwächen anerkennen, darin liegt das Ziel der Trauerverarbeitung. Wichtig ist es herauszufinden, was gut tut und hilft die Trauer Stück für Stück zu verarbeiten.

Baby oder Kind gestorbenZeit der Trauer

„Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich leb` in Euch und geh` durch Eure Träume.“
                                                                                                                                                         -Michelangelo-

 

Der Verlust eines Menschen ist nie leicht. Der Verlust eines Kindes, welches nur so kurz auf der Erde, teilweise auch nur im Mutterleib, verweilte, bereitet unsagbar großen Kummer.

Der Schock und die Trauer sind schwer zu tragen und zu ertragen. Aus psychologischer Sicht gibt es viele Arten der Trauer. Jeder trauert auf seine individuelle Art und Weise.

Häufig verläuft die Trauer in „Wellen“; mal trauern Sie mehr, mal weniger. Mal geht es Ihnen besser, mal schlechter. Trauern kann ein stetiges auf uns ab sein.

In unserer Kindheit hat jeder durch unsere Bezugspersonen etwas Wichtiges gelernt, nämlich die Resilienz. Als Resilienz wird die seelische Widerstandfähigkeit eines Menschen bezeichnet, die erlernt wurde und gesteigert werden kann. Durch Ihre vorhandene Resilienz haben Sie bereits gelernt, wie sie Krisen bewältigen können. Durch diese innere Stärke sind Sie in der Lage Konflikte, Misserfolge, Niederlagen und Lebenskrisen zu meistern.

Sie haben die Wahl, wie Sie Ihre jetzige Krise über den Verlust Ihres Kindes bearbeiten. Wollen Sie am Boden liegen oder aufstehen und das Leben wieder genießen?

Ihre Trauer meistern

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle einige Ideen an die Hand geben, die es Ihnen ermöglichen sollen Ihre Trauer einfacher zu meistern: verdrängen Sie Ihren Verlust und Ihre Trauer nicht; schaffen Sie sich ein Andenken an Ihr geliebtes Kind. Dadurch erschaffen Sie eine innige Verbindung zu sich selbst und zu Ihrem Kind.

Die meisten Sternenkindeltern, so auch ich, haben es als sehr hilfreich empfunden dem Kind einen Namen zu geben. Auch wenn das Geschlecht Ihres Kindes noch nicht bekannt war, haben Sie die Wahl welchen Namen Sie geben möchten. Es kann sowohl ein Unisexname als ein geschlechtsspezifischer Name sein, wenn Sie dann mit Ihrem Kind sprechen, können Sie es beim Namen nennen.

Lassen Sie Ihr Kind beisetzen, wenn Sie es wünschen. Eine Beerdigung ist ein friedvoller Abschied. Ich habe meinem Kind ein „Sternenbettchen“ gestaltet, in welchem es bestattet wurde. Es hat mich erleichtert und beruhigt, etwas für mein Kind tun zu können, ihm etwas Persönliches mitzugeben.

Gerne gestalte ich Ihnen ein ganz persönliches Sternenbettchen für Ihr Kind. Auch haben Sie die Möglichkeit es gemeinsam mit mir zu gestalten.

Zusätzlich haben Sie durch das Grab immer einen Ort an dem Sie sich mit Ihrem Kind verbinden können; einen Ort an dem Sie Ruhe und Kraft finden, wo Sie ihm nah sind.

Es ist hilfreich Ihr Kind in Ihr Stammbuch eintragen zu lassen. Damit schaffen Sie ein weiteres Andenken an Ihr Kind.

Es ist empfehlenswert in Ihrem Eigenheim ein Andenken zu schaffen. Stellen Sie zum Beispiel Fotos auf. Ja, es dürfen definitiv auch die Ultraschallbilder sein. Oder andere Gegenstände, die Sie mit Ihrem Kind in Verbindung bringen. Gestalten Sie zum Beispiel etwas selbst oder lassen Sie es sich gestalten.

Schreiben Sie sich Ihren Kummer von der Seele. Sie können ein Tagebuch führen, dem Sie Ihre Trauer anvertrauen. Sprechen Sie offen über Ihre Gefühle, mit Ihrem Partner, mit Ihrer Familie und /oder mit anderen Sternenkindeltern.

Sie können auch jederzeit Kontakt zu mir aufnehmen; ich stehe Ihnen gerne bei.

 


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